Australian Kelpie

Beschreibung:

Der Australian Kelpie stammt von schwarz-braunen Collies ab. Diese Hunde hatten Stockhaar und berwiegend Stehohren. Der Kelpie hat kurzes Haar mit oder ohne Unterwolle.

Alle Farben und Abzeichen, die historisch mit der Entwicklung vorkamen, sind im Fell erlaubt. So gibt es Kelpies mit folgenden Farben: Schwarz, Schwarz/Tan, Blau (von dunkel bis hell), Blau/Tan, Rot (Schokoladenbraun bis helles Rot), Rot/Tan, Fawn (Dunkel bis Hell), Fawn/Tan und Creme (Goldbraun bis Cremefarben). Die Abzeichen reichen von dunkelbraun bis cream und sind unterschiedlich gro.

Die europischen Australian Kelpies sind hingegen meist einfarbig. Es ist durchaus denkbar, dass aufgrund der genetischen Zusammensetzung eine schwarze Hndin braune, schwarze und blaue Welpen in einem Wurf hat.

Verwendung:

Eine etwa gleich aussehende Variante ist der Arbeitshund Working Kelpie, gewissermaen der Ur-Kelpie. Er wird in der Praxis und fr die Praxis gezchtet, ohne Mitwirkung von Rassezuchtverbnden.

Als Haushund ist er problematisch, da er unbedingt eine Hteaufgabe braucht. Kelpies gehren zu den wenigen Rassen, die - falls erforderlich - auch ber den Rcken von Schafen laufen.[1] Fr Working Kelpies gibt es keinen Rassestandard, der das Aussehen beschreibt. Das wichtigste Zuchtkriterium sind die Arbeitsfhigkeiten.

Wesen:

Der Kelpie ist ein eifriger und dennoch ruhiger Hund von groer Intelligenz und Selbststndigkeit. Er ist wachsam, aber kein ausgesprochener Schutzhund. Bekommt er die ntige Beschftigung, ist er ein guter, temperamentvoller Familienhund, der allerdings konsequente Erziehung bentigt. Er ist sehr menschen- und kinderbezogen.

Im Allgemeinen ist der Kelpie sehr vertrglich mit anderen Hunden und sucht keinen Streit. Wenn es jedoch mal erforderlich ist, kann der Kelpie sich gut durchsetzen.

Herkunft und Geschichtliches:

Als Stammmutter der Rasse gilt ein Nachfahre der um 1870 aus England nach Australien gebrachten Collies (Collie ist die allgemeine Bezeichnung fr Htehunde in England) namens Kelpie.

Sie war bei Htewettbewerben sehr erfolgreich, und so waren ihre Welpen sehr gefragt. Die Rasse wurde dann nach ihr benannt. Es ist gut mglich, dass in den Anfngen Htehunde unterschiedlicher Rassen eingekreuzt wurden.

Die Vermutung, dass Dingos mit Collies gekreuzt wurden, ist aber eher unwahrscheinlich.

 

 

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