Bichon Frisé

Beschreibung:

Der Bichon Frisé ist ein kleiner Gesellschaftshund und wird ungefähr 25 cm bis 30 cm groß. Er bringt ein Gewicht zwischen 5 kg und 7 kg auf die Waage. Das Haar ist dünn, seidig, mit Korkenzieherlocken und sehr locker. Es kann eine maximale länge 10 cm erreichen (dem Fell der Mongolenziege ähnlich). Das Fell ist rein weiß und benötigt eine sehr regelmäßige Pflege (Bürsten und Kämmen), um einer Verfilzung vorzubeugen. Der Körper des Bichion Frisé ist gut entwickelt und muskulös. Er besteht aus einer tiefen Brust mit leicht gewölbten Lenden und hat ein breites Becken.

Der Schädel des Bichon Frisé ist recht flach, obwohl er durch die Haare einen runden Eindruck erwecken lässt. Darüber hinaus hat dieser Hund ein Scherengebiss. Die hängenden Ohren sind mit langem und fein gekräuseltem Haar bedeckt und liegen eng und fein dicht am Kopf. Die Vorderläufe sind gerade und stehen senkrecht (von vorne betrachtet). Die Schenkel sind breit und wohlgerundet. Die Rute ist tief angesetzt und in der Regel über den Rücken gebogen, jedoch nicht eingerollt.

Wesen:

Der Bichon Frisé ist ein unabhängiger und temperamentvoller Hund. Er besitzt die Fähigkeit des schnellen lernens und ist daher verhältnismäßig leicht zu erziehen.

Zu den Stärken eines Bichon Frisé gehören Geduld, Mut und Wachsamkeit. Wenn er etwas beunruhigendes hört dann schlägt er sofort Alarm. Man sollte ihn desshalb aber nicht als Schugtzhund ansehen.

Bei Spaziergängen zeigt er große Ausdauer und braucht wie jeder Hund regelmäßigen Auslauf. Der Bichon Frisé ist ein ruhiger und braver Hund. Er verhält sich Besuchern und anderen Hunden gegenüber freundlich und neigt nicht zu aggressivem Verhalten.

Herkunft und Geschichtliches:

Es wird vermutet, dass der Bichon Frisé von den Kanarischen Inseln abstammt. Von dort wurde er von Italienern im 14. Jahrhundert auf das europäische Festland gebracht. Seine Urahnen waren schon im Altertum in Ägypten bekannt.

In den 1930er Jahren erlebte die Rasse in Frankreich einen erneuten Aufschwung um im Jahr 1933 kam er zu seinem heutigem Namen. Dieser bedeutet so viel wie gekräuselter Schoßhund.

Nach Deutschland kam er erst im Jahre 1955 und ein Jahr später erblickte dann auch der erste Wurf in der Hansestadt Bremen das Licht der Welt.

 

 

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