Bobtail

Beschreibung:

Durch das üppige Fell hat der Bobtail eine größere und massigere Wirkung als er es in der Tat ist. Hündinnen sollten eine Schulterhöhe von mindestens 56 cm und Rüden von 61 cm haben. Der Rassestandard durch die FCI legt allerdings kein Gewicht fest.

Das Fell des Bobtails ist von guter, reichhaltiger und harter Struktur Es sollte nicht gerade, sondern zottig und frei von Locken sein. Es ist in jeder Schattierung von grau, angegraut oder blau erlaubt. Der Rumpf und die Hinterläufe sind durchgehend einfarbig und mit oder ohne weiße „Socken“.

Die Unterwolle bildet ein wasserfestes Flor. Die Ohren sind klein und flach und werden an den Seiten des Kopfes getragen. Bei manchen Hunden ist eine Stummelrute angeboren, da sie früher auch kupiert wurden. Das Kupieren ist heute in vielen Länder Europas verboten. Der größte Teil der Bobtails sollte also eine normale, unauffällige Rute haben.

Verwendung:

Bobtails werden als Haus- und Begleithunde aber auch als Hütehunde eingesetzt.

Wesen:

Als ehemaliger Herdenschutzhund bewacht der Bobtail alles ihm Anvertraute. Er ist aber umgänglicher als die Mehrzahl der Herdenschutzhunde.

Als ehemaliger Arbeitshund braucht er Beschäftigung und viel Bewegung.

Er braucht eine konsequente Erziehung, nimmt aber hartes Vorgehen übel - auch darf der Mensch nicht erwarten, dass er alles sofort und unbedingt befolgt.

Herkunft und Geschichtliches:

Der Name Bobtail bedeutet auf deutsch etwa „Stummelschwanz“. Die offizielle Rassebezeichnung ist Old English Sheepdog (abgekürzt: OES), also Altenglischer Schäferhund.

Die Herkunft der Rasse ist nicht bekannt. Es kann allerdings eine enge Verwandtschaft zu Herdenschutzhunden vermutet werden.

 

 

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Bobtail aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.