Chesapeake Bay Retriever

Beschreibung:

Der Chesapeake Bay Retriever mittelgroßer Retriever, der vornehmlich für die Jagd im Wasser gezüchtet wurde. Rüden werden in etwa 58 cm bis 66 cm groß und erreichen dabei ein Gewicht, dass zwischen 29.5 kg und 26.5 kg liegt. Hündinnen werden kleiner und leichter und kommen auf ein Gewicht von 25 kg bis 32 kg bei einer Widerristhöhe, die zwischen 53 cm und 61 cm liegt.

Ein Chesapeake Bay Retriever hat einen breiten und runden Kopf. Die Augen dieser Hunde liegen weit auseinander und sind in der Regel hell. Sie nehmen dabei Farben von braun über bernsteinfarben bis hin zu gelb an und sollen diesem Hund einen intelligenten Ausdruck verleihen. Die Ohren sind klein, von mittlerer Dicke und werden hängend getragen. Dieser Retriever hat eine mittellange, gerade oder nur leicht gebogene Rute.

Das Haar eines Chesapeake Bay Retrievers sollte dicht und kurz sein, nirgendwo länger als 4 cm, mit dichter, feiner, wolliger Unterwolle. Dabei muss die Farbe des Chesapeake Bay Retrievers so nahe wie möglich seiner Arbeitsumgebung entsprechen. Jede Farbe von braun, Binse oder totem Gras wird akzeptiert, wobei einfarbige Chesapeakes bevorzugt werden.




Verwendung:

Der Chesapeake Bay Retriever wurde für die Wasserjagd gezüchtet. Er muss sich durchs Eis brechen können, langes Schwimmen in kaltem Wasser aushalten sowie nach der Jagdbeute tauchen können, um diese zu apportieren. In seiner Heimat wird er als Jagdhund sowie als Wachhund gehalten.

Wesen:

Der Chesapeake Bay Retriever ist ein aufgeweckter, intelligenter und fröhlicher Hund. Er verhält sich in der Regel sehr ruhig und lässt sich auch als ausgewogen beschreiben. Darüber hinaus ist er ein arbeitsfreudiger und vor allem auch Wasser liebender Hund. Er besitz zudem eine gehörige Portion an Beschützer-Instinkt, was den Chesapeake Bay Retriever von den übrigen Retrieverrassen unterscheidet. Zu „seiner“ Familie entwickelt er eine sehr enge Beziehung, bleibt jedoch ein Hund, der für die Arbeit gezüchtet wurde.




Herkunft und Geschichte:

Namensgebend für diese Hunderasse ist die Chesapeake Bay in Maryland/Virginia im Osten der USA. Die frühsten geschichtlichen Hinweise datieren auf das 16. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert trat er aber erst richtig als Jagdhundrasse an die Öffentlichkeit. Sie wurden schnell beliebt als Jagdhunde für die Sümpfe und Gewässer.

Der Chesapeake Bay Retriever ist seit dem Jahr 1964 der offizielle State Dog des US-Bundesstaats Maryland.

Dieser Artikel basiert auf dem FCI Rassestandard:
Rassestandard Nr. 263 der FCI: Chesapeake Bay Retriever
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