Deutsche Bracke

Beschreibung:

Der Deutsche Bracke ist ein mittelgroßer deutscher Jagdhund vom Typ Bracke, der auch als westfälische Bracke bezeichnet wird. Die westfälische Bracke erreicht eine Widerristhöhe die in etwa zwischen 40 cm und 53 cm liegt. Ein Gewicht ist bei dieser Hunderasse nicht festgelegt. Die Deutsche Bracke ist ein leichterer, eleganter, hochläufiger und kräftiger Hund mit stolzer Kopfhaltung.

Für einen kurzhaarigen Hund ist das Haar lang, sehr dicht, hart, fast stockig in rot bis gelb mit schwarzem Sattel oder Mantel und den weißen Brackenabzeichen: durchgehende Blesse, weißer Fang mit Halsring, weiße Brust, weiße Rutenspitze. Seine Ohren sind lang (etwa 14 cm) und breit (etwa 9 cm). Sie liegen gut an und sind nach unten hin abgerundet.




Verwendung:

Nachdem die so genannte Brackenjagd auf Fuchs und Hase aufgrund gesetzlicher Bestimmungen (BJagdG § 19) kaum noch durchgeführt wird, ist das Haupteinsatzgebiet der Deutschen Bracke als Jagdhund in der heutigen Zeit die Stöberarbeit auf Schalenwild.

Wesen:

Der Deutsche Bracke ist ein ausdauernder, ausgeglichener sowie ein robuster und mutiger Hund. Diese Hunde haben einen ausgeprägten Jagdinstinkt und sollten nicht von einem unerfahrenen Halter gehalten werden.




Herkunft und Geschichte:

Vom im Jahr 1896 in Olpe, einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen, gegründeten Deutschen Bracken Club wurden die damals noch existierenden nordwestdeutschen Brackenrassen zusammengefasst. Seit dem Jahr 1900 heißt der Einheitstyp offiziell „Deutsche Bracke“. Umgangssprachlich sind nach dem ehemaligen Hauptverbreitungsgebiet noch die Bezeichnungen „Olper Bracke“, „Sauerländer Bracke“ oder „Westfälische Bracke“ geläufig.[1]

Literatur:

1. Hartmut Roth: Wenn das Geläut erklingt. Bracken – Die jagenden Hunde. In: Wild und Hund. Nr. 13, 2004, ISSN 0043-5422, S. 15.

 

Dieser Artikel basiert auf dem FCI Rassestandard:
Rassestandard Nr. 299 der FCI: Deutsche Bracke
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