English Pointer

Beschreibung:

Der English Pointer ist ein bis zu 69 cm groer und bis zu 30 kg schwerer Jagdhund. Das Haar ist fein, kurz, fest, vollkommen glatt und mit einem ausgeprgten Glanz.

Die blichen Farben sind zitronenfarben und Wei, Orange und Wei, Leberbraun und Wei sowie Schwarz und Wei, aber auch einfarbig und dreifarbig (tricolour).

Seine Ohren sind dnn, mittelgro, hoch angesetzt und liegen dabei dicht am Kopf an.

Verwendung:

Der Pointer ist ein hervorragender Vorstehhund mit auerordentlichen Jagdeigenschaften. Sein sehr schnelles Gangwerk und seine feine Nase lassen ihn Wild in Gebieten auffinden die andere Jagdhunde erst langsam abarbeiten mssten.

Seit den 1950er Jahren wird er auch in Europa als Schlittenhund verwendet.

Wesen:

Der Pointer wird als freundlicher und ausgeglichener Hund beschrieben. Er ist im Besitz besonderer jagdlichen Fhigkeiten. Der ursprngliche Verwendungszweck des sanften, folgsamen und ernsthaften English Pointer wurde aus dem natrlichen Verhalten heraus selektiert. Jeder Hund „verharrt“ kurz, wenn er die Witterung von Beute in der Nase hat, bevor er nach vorn springt, um sie zu fangen.

Beim Pointer wurde dieses Verharren durch gezielte Selektion bis ins dauerhafte Stehen (Vorstehen) verlngert. Der Gereuchssinn des Pointers ist sehr sensibel. Er ist in der Lage aus vollem Lauf die Witterung von Rebhhnern oder Fasanen wahrnehmen, die noch 50 Meter von ihm entfernt sind. Die Selektionszucht hat ein ungemein vornehmes und freundliches Tier hervorgebracht, das allerdings uerst sensibel ist.

Herkunft und Geschichtliches:

Der English Pointer, oder nur Pointer, stammt wahrscheinlich von spanischen Jagdhunden ab. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es Einkreuzungen von Foxhounds, franzsischen Laufhunden und, um mehr Geschwindigkeit einzubringen, von Greyhounds gegeben hat.

Durch die Einkreuzung des Greyhounds gibt es den Pointer heute auch in  schwarz. An der Statur dieser Hunderasse lsst sich immer noch das Windhunderbe bei dem Pointer erkennen.

Sein Name lsst sich vom spanischen Perro de Punta (spanisch „Hund zum Vorstehen“) ableiten. Die Vorsteheigenschaft (darunter versteht man, dass der Hund beim Aufstbern von Wild regungslos und meist mit erhobenem Vorderlauf zu verharrt) trat wahrscheinlich mutativ auf und festigte sich durch fortgesetzte Reinzucht.

Obwohl es inzwischen viele verschiedene Vorstehrassen gibt, kann man den English Pointer noch immer als reinsten Vererber der Vorsteheigenschaft ansehen.

 

 

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