Griffon Nivernais

Beschreibung:

Der Griffon Nivernais ist ein gut bemuskleter, robuster und mittelgroßer französischer Laufhund. Rüden erreichen eine Widerristhöhe die in etwa zwischen 55 cm und 62 cm liegt. Hündinnen kommen auf eine kleinere Widerristhöhe, die ungefähr zwischen 53 cm und 60 cm liegt. Das Gewicht ist nicht festgelegt.

Der Griffon Nivernais hat vorzugsweise dunkle Augen, die den Hunden dieser Hunderasse einen lebhaften und durchdringenden Blick geben. Die Ohren sind hängend, weich, eher dünn, von mittlerer Breite, ziemlich behaart.

Das Haarkleid eines Griffon Nivernais ist von langer und struppiger Struktur. Es ist etwas durcheinander und ziemlich kräftig. Es kommt in dunkler Farbe vor und ist dabei immer gewolkt, das heißt, dass die Fellspitzen immer dunkler als der Fellansatz sind (rußig).




Verwendung:

Der Griffon Nivernais ist ein manchmal etwas übereifriger Jagdhund, der aber ruhig und konzentriert arbeitet. In Frankreich ist er als Wildschweinjäger sehr geschätzt. Er jagt sowohl in der Meute als auch alleine.

Wesen:

Der Charakter eines Griffon Nivernais lässt sich durch die Attribute mutig, stur und selbstständig beschreiben. Daraus resultiert, dass dieser Hund nicht für unerfahrene Halter zu empfehlen ist. Er ist ein passionierter Jäger und teils unabhängig. Diese Hunde lassen sich trotzdem relativ einfach mit der Stimme erziehen, vorausgesetzt man beginnt mit einer konsequenten Erziehung schon recht früh. Sie brauchen viel Bewegung und Beschäftigung.




Herkunft und Geschichte:

Vorbild bei der Rekonstruktionszüchtung des Griffon Nivernais waren wohl die gewaltigen Wolfsjäger, die berühmten „Grauen Hunde“ Ludwigs des Heiligen (1214 bis 1270), welche mit den Kreuzfahrern aus dem Balkan kamen, das waren den Canes Segusii (Keltenbracken) nahestehende Hunde, in denen auch arabisches Windhundblut floss. Die eigentlichen Griffon Nivernais entstanden nach der Französischen Revolution durch Einkreuzen vom Grand Griffon Vendéens in andere vorhandene Laufhunderassen.

Auch ihr Zweck war die Wolfsjagd, später auch die Jagd auf Schalenwild. Im Jahr 1925 schlossen sich einige Jäger zusammen, um den Griffon Nivernais vor dem Aussterben zu retten. Es entstanden zwei Größen, von der die kleinere bald wieder verschwand.

Dieser Artikel basiert auf dem FCI Rassestandard:
Rassestandard Nr. 17 der FCI: Griffon Nivernais
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