Hokkaido

Beschreibung:

Der Hokkaido ist ein mittelgroßer und sehr kräftig gebauter Hund, dessen Wurzeln in Japan liegen. Rüden der Hunderasse Hokkaido erreichen eine Widerristhöhe von ungefähr 48 cm bis 52 cm. Die Hündinnen werden nur etwas kleiner und liegen bei etwa 45 cm bis 49 cm. Das Gewicht dieser Hunderasse ist im Rassestandard nicht festgelegt.

Der Hokkaido hat einen breiten Kopf, der mit einem keilförmigen Fang ausgestattet ist. Seine dunklen Augen sind im relativ klein und haben eine beinahe dreieckige Form. Die Ohren des Hokkaidos sind klein und dreieckig. Sie sind nach vorne geneigt und stehen aufrecht. Seine Rute ist dick und lang. Sie wird gerollt oder gebogen über dem Rücken getragen.

Das Haarkleid dieser Hunde besteht aus dem harten und geradem Deckhaar und einer weichen und dichten Unterwolle. Es kommt sesam, weiß, schwarz, rot, schwarz loh und in gestromter Form vor. Sein Fell schützt ihn sehr gut vor kalten Temperaturen, Sommerhitze ist dagegen nicht unbedingt empfehlenswert für diesen Hund.

Verwendung:

Der Hokkaido wird als Personenschutzhund verwendet. Darüber hinaus hat er äußerst effektive Jagdeigenschaften.

Wesen:

Der Hokkaido ist in seinem Verhalten ein vornehmer Hund. Darüber hinaus ist er sehr ausdauernd. Sein Wesen lässt sich am Besten mit den Eigenschaften treu, fügsam, sehr aufgeweckt und mutig beschreiben. Es sei erwähnt, dass er nur einer Person dient und diese auch sehr beschützt.

Der Hokkaido neigt ein wenig zur Aggressivität (dies hat man sich im Bereich des Personenschutzes zu nutzen gemacht) und sollte deswegen nur von sehr erfahrenen Hundehaltern gehalten werden.

Dieser Hund ist keinesfalls ein Hund für einen unerfahrenen Halter!

Herkunft und Geschichte:

Man nimmt an, der Hokkaido stamme von mittelgroßen japanischen Hunden ab, welche in der Kamakura-Zeit Auswanderer von Honshu nach Hokkaidō begleitet haben. Zu dieser Zeit nämlich entwickelte sich der Verkehr zwischen Hokkaido und dem Distrikt Tohoku sehr stark. Außer mit dem Namen ihres Herkunftgebiets Hokkaido, den die Rasse seit dem Jahr 1937 trägt, wird sie auch mit dem Namen Ainu-ken bezeichnet.

Die Ainu, die Ureinwohner von Hokkaido, züchteten diese Hunde zur Jagd auf Bären und anderes Wild. Die robuste Natur des Hokkaido befähigt ihn, eisige Kälte und dichten Schneefall zu ertragen. Er reagiert situationsgerecht und ist sehr widerstandsfähig.

Die Rasse wurde 1937 zu einem „Denkmal der Natur“ erklärt.[1]

In Deutschland wird der Hokkaido momentan nicht gezüchtet und ist somit in Deutschland auch eine sehr selten anzutreffende Hunderasse.

 

Dieser Artikel basiert auf dem FCI Rassestandard:
Rassestandard Nr. 261 der FCI: Hokkaido
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