Japanischer Terrier

Beschreibung:

Der Japanischer Terrier ist ein kleiner, eleganter und kompakter Hund. Rüden und auch Hündinnen werden in der Regel 30 cm bis 33 cm groß. Der geschlechtsspezifische Unterschied ist bei dieser Hunderasse nicht sonderlich ausgeprägt.

Der Japanischer Terrier hat einen flachen und mäßig schmalen Kopf. Seine Augen sind oval geformt, mäßig groß und dunkel. Die Ohren eines japanischen Terriers sind hoch angesetzt, mäßig klein, dünn, V-förmig, hängend und nach vorne fallend.

Das Haarkleid dieses Hundes ist dreifarbig, überwiegend weiß, am Kopf schwarz, lohfarben und weiß oder weiß mit schwarzen Flecken, wobei am Körper schwarze oder lohfarbene Abzeichen auftreten. Es ist sehr kurz, glatt, dicht und glänzend.




Verwendung:

Der japanische Terrier wird schon seit sehr langer Zeit ausschließlich als Begleit- und Familienhund gehalten.

Wesen:

Ein Japanischer Terrier ist ein flinker Hund und hat darüber hinaus auch einen sehr lebhaftes Wesen. Er eignet sich sehr gut als Gesellschaftshund.




Herkunft und Geschichte:

Die Ursprünge der Rasse gehen auf das Jahr 1702 zurück, als Glatthaar-Foxterrier aus den Niederlanden nach Japan gebracht wurden und durch Kreuzung mit einheimischen Hunden so der Japanische Terrier entstand. Diese Hunde wurden vor allem in den Hafenstädten Yokohama und Kobe als Schoßhunde gehalten, die auf Spaziergängen von ihren Besitzern getragen wurden. Sie wurden Oyuku oder Mikado Terrier genannt.[1]

Eine geregelte Zucht eines modernen Rassehunds begann etwa um 1920. Es benötigte ungefähr ein Jahrzehnt, bis sich das Erscheinungsbild der Hunderasse verfestigt hatte.

Literatur:

  1. Bonnie Wilcox, Chris Walkowicz: Kynos-Atlas Hunderassen der Welt. Bd. 2, Kynos Verlag, Mürlenbach/Eifel 1993 (übersetzt von Dieter Fleig), ISBN 3-924008-93-0, Japanese terrier.

Dieser Artikel basiert auf dem FCI Rassestandard:
Rassestandard Nr. 259 der FCI: Japanischer Terrier
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