Kishu

Beschreibung:

Der Kishu ist ein mittelgroßer japanischer Hund, der zu den Spitzen gezählt wird. Ein Rüde sollte im idealen Fall 52 cm groß werden, wobei eine Abweichung von 3 cm laut Standard zulässig ist. Hündinnen werden kleiner und sollten 46 cm Stockmaß erreichen. Hier wird ebenfalls eine Abweichung von 3 cm in beide Richtungen toleriert. Bei dieser Hunderasse legt sich der Rassestandard der FCI nicht auf ein Gewicht fest.

Der Kishu hat hartes und gerades Deckhaar in den Farben Weiß, Sesam oder Rot. An seinen Backen und an der Rute ist das Haar relativ lang. Er ist im Besitz von dichter und reichlicher Unterwolle. Die Ohren sind spitztypisch klein, dreieckig, leicht nach vorne geneigt und werden straff aufrecht getragen. Die Rute des Kishus ist hoch angesetzt, dick, kräftig gerollt oder sichelförmig gebogen und wird über dem Rücken getragen.




Verwendung:

Der Kishu wird heute überwiegend bei der Jagd auf Wildschweine eingesetzt. Früher jedoch jagten diese Hunde auch Rotwild. Allerdings wird diese Hunderasse auch als Begleithund gehalten.

Wesen:

Der Kishu gilt als ein sehr ausdauernder Hund. Er hat laut dem Rassestandard eine natürliche Wesensart und ist dabei edel und würdevoll. Dieser Hunderasse wird nachgesagt, dass sie treu, fügsam und sehr aufgeweckt ist.

Herkunft und Geschichte:

Der Kishu stammt von alteingesessenen mittelgroßen Hunden ab aus der Gegend von der Präfekturen Wakayama und Mie, die früher beide Kishū bildeten. Seit dem Jahr 1934 sind nur einfarbige Hunde zur Zucht zugelassen. In diesem Jahr wurde diese Hunderasse auch zu einem „Denkmal der Natur“ erwählt. Der Name lässt sich auf die Ursprungsregion zurückführen.

Dieser Artikel basiert auf dem FCI Rassestandard:
Rassestandard Nr. 318 der FCI: Kishu
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