Lhasa Apso

Beschreibung:

Der Lhasa Apso, der auch unter dem Namen Löwenhund oder Lhasaterrier bekannt ist, ist ein sehr kleiner Hund, der seine Ursprünge in Tibet hat. Das Zuchtbuch dieser Hunderasse wird allerdings in Großbritannien geführt. Ein Rüde dieser Hunderasse erreicht eine Widerristhöhe die in etwa bei 25 cm liegt. Hündinnen werden nur etwas kleiner. Sein Aussehen wird durch seine üppige Behaarung geprägt.

Der Lhasa Apso ist im Besitz von dunklen, mittelgroßen und ovalen Augen. Seine Ohren trägt er hängend. Sie sind zudem stark behaart. Auch die Rute dieses Hundes ist reichlich behaart und wird über dem Rücken getragen.

Der Lhasa Apso ist mit langem Deckhaar bedeckt. Dies ist schwer, gerade und hart. Es ist darüber hinaus weder wollig noch seidig und tritt in gold, sandfarben, honigfarben, dunkel-grizzle, schieferfarben, rauchgrau, zweifarbig, schwarz, weiß oder braun auf. Er hat allerdings nur mittelmäßig viel Unterwolle. Das Fell des Lhasa Apsos sollte niemals die Bewegungen beeinträchtigen.




Verwendung:

Diese Hunde werden als Familien- und Begleithunde gehalten.

Wesen:

Der Lhasa Apso ist ein lebhafter und anmaßender Hund. Er wird darüber hinaus als wachsam, ausgeglichen und Fremden gegenüber etwas zurückhaltend beschrieben. Teilweise wird diesen Hunden eine gewisse Eigensinnigkeit nachgesagt. Man sollte sie, wie alle Hunde, konsequent erziehen.


Herkunft und Geschichte:

Der Lhasa Apso wurde von Lamas in Klöstern Tibets gezüchtet und galt als „Botschafter des Friedens und Glücks“. Man nannte diese Hunde auch Löwenhunde wegen ihres löwenähnlichen Fells, Lhasa Apsos galten als Reinkarnation der Lamas, die zum „orientalischen Paradies der Glückseligkeit“ keinen Zugang hatten, es waren „heilige Hunde“, die die Schätze der Buddhas bewachten.

Der Name Lhasa Apso setzt sich zusammen aus dem Namen der tibetischen Hauptstadt Lhasa („Platz der Götter“) und dem Begriff Apso, der sich aus Rapso ableitet, was tibetisch eine Art zottig-langhaarige Bergziege bedeutet. Im Jahr 1901 kamen die ersten Exemplare nach England und 1934 bekamen sie einen Zuchtstandard.

In Deutschland wurde mit der Zucht erst in den 1970er Jahren begonnen.

Diese Hunderasse ist eng verwandt mit dem Shih-Tzu. Der Shih-Tzu ist dem Lhasa Apso sehr ähnlich, ist allerdings etwas schwerer und hat einen kürzeren Nasenrücken. Er ist chinesisch-tibetischer Abstammung und wurde nach dem chinesischen Begriff für „Löwe“, Sheu-Tzeu, genannt. Der Name „Löwenhund“ wird auch im Bezug auf den Pekinesen verwendet. 

 

 

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Rassestandard Nr. 227 der FCI: Lhasa Apso
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