Ostsibirischer Laika

Beschreibung:

Der Ostsibirischer Laika ist ein mittelgroßer, kräftiger und kompakt gebauter Hund. Er ist die größte der Laika-Rassen. Rüden dieser Hunderasse erreichen eine Größe, die zwischen 57 cm und 64 cm liegt (gemessen am Widerrist). Hündinnen werden kleiner und dementsprechend auch ein wenig leichter. Sie kommen auf eine Widerristhöhe die zwischen 48 cm und 54 cm liegt. Der geschlechtsspezifische Unterschied ist bei dieser Hunderasse ausgeprägt. Dies zeigt sich neben der Größe zum Beispiel in dem kräftigerem Knochenbau der Rüden.

Der Ostsibirischer Laika hat einen dreieckigen und längeren als breiteren Kopf. Seine Augen haben eine ovale Form, sind dunkelbraun bis braun und insgesamt von mittlerer Größe. Die mittelgroßen Ohren dieser Hunde sind V-förmig, spitz und werden stehend getragen. Er hat eine sichelförmige Rute, die gedehnt bis zum Sprunggelenk reicht.

Das Deckhaar des dieser Hunde ist von harter Struktur und gerade. Das Fell auf Kopf und Ohren ist kurz, glänzend und dicht. Er hat darüber hinaus sehr dicke und dichte Unterwolle, die darüber hinaus weich und wollig ist. Am beliebtesten sind einfarbige, dunkle Hunde.




Verwendung:

Laiki sind selbstständig jagende Hunde mit einer trotzdem starken Führerbindung. Ihre Aufgabe ist das selbstständige Finden, Stellen und Verbellen der Beute. Dabei setzen sie typischerweise alle Sinne gleichberechtigt ein und nicht nur ihre Nase. Im Unterschied zu Elchhunden jagen sie typischerweise nicht sehr weit und suchen etwa alle 20-30 Minuten den Kontakt zum Hundeführer.

Wesen:

Der Ostsibirischer Laika ist gleichmäßig ausgeglichener und selbstständiger Hund mit einer sehr feinen Nase. bei der Jagd ist er überaus selbstständig. Gegenüber Menschen zeigt dieser Laika ein freundliches und zutrauliches Verhalten.




Herkunft und Geschichte:

Der Ostsibirischer Laika ist eine russische Jagdhunderasse, die ihren Ursprung den Gebieten der offenen Taiga und Sibirien hat.

Im Jahr 1949 wurde ein vorläufiger Rassestandard für den ostsibirischen Laika veröffentlicht. Erst im Jahr 1981 wurde dann der endgültige Rassestandard anerkannt.

Heute ist die Hunderasse in ihrer Ursprungsregion weit verbreitet. Darüber hinaus gibt es eine große Population der Rasse in den europäischen Teilen Russlands. Insbesondere in den Regionen um Leningrad, Twer und Smolensk. Auch in der Metropolregion Moskau sowie in den Skandinavischen Ländern erfreut sich der ostsibirische Laika Beliebtheit.

Der Allunions - Kynologenkongress in der damaligen Sowjetunion stellte 1947 für vier Laika-Rassen Standards auf, die inzwischen alle von der FCI anerkannt sind.[1] Neben diesen Standards gibt es noch viele regionale Rassen.



































Literatur:

  1. Rasseinformation des Laikia-Clubs
 

Dieser Artikel basiert auf dem
Rassestandard Nr. 305 der FCI: Vostotchno-Sibirskaïa Laïka (Ostsibirischer Laïka)
und auf dem Artikel Laika_(Hunderasse) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.