Porcelaine

Beschreibung


Bei dem Porcelaine handelt es sich um einen typisch französischen, sehr edlen Laufhund für Niederwild. In allen Teilen verrät dessen gesamte Struktur eine hochgezüchtete Rasse. Bei den großen Jagdhunden des Mittelalters hat der Porcelaine seine Ahnen. Er wurde Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem Somersetz Harrier gekreuzt und im Anschluss mit dem Grand Gascon Saintongeois. Die Rasse hatte sich gefestigt und wurde ab dem Jahr 1898 auf Ausstellungen gezeigt.




Sein Haar hat keine kahlen Stellen, ist glänzend, dicht, fein und kurz. Die Farbe ist weiß mit orangefarbenen rundlichen Flecken. Für die Rasse sind orangefarbene Tüpfellungen der Behänge sehr charakteristisch. Die Haut ist normalerweise unter den orangefarbenen Flecken schwarz pigmentiert. Seine Widerristhöhe liegt bei 53 bis 58 Zentimetern, sein Gewicht bei 25 bis 28 Kilogramm und die Hunde werden etwa 12 bis 13 Jahre alt. Die Augen von dem Porcelaine sind dunkel und haben einen sanften Ausdruck.  Der sehr anschmiegsame Hund hat einen enormen Bewegungsdrang und ist ein selbstständig jagender Hund. Am besten geeignet ist der Porcelaine für Jägerhände, da er für Familien als eher ungeeignet angesehen wird.


Verwendung

Vor der Französischen Revolution handelte es sich um einen beliebten Meutehund und er wurde bei der Wildschweinjagd verwendet. Im Allgemeinen handelte es sich bei dem Porcelaine um einen reinen Jagdhund, während er heute ein Begleit- und Jagdhund ist.


Wesen


Es handelt sich um einen freundlichen, aktiven und spursicheren Hund. Er ist ein ausgezeichneter Spürhund und angenehmer Begleithund, der für die Jagd auf Wildschwein, Reh und Hase verwendet wird. Der sehr anschmiegsame Hund hat einen enormen Bewegungsdrang und ist ein selbstständig jagender Hund. Am besten geeignet ist der Porcelaine für Jägerhände, da er für Familien als eher ungeeignet angesehen wird.




Herkunft und Geschichte

Bei dem Porcelaine ist die genaue Herkunft nicht bekannt. Erstmalig aufgetaucht ist der Name bereits im Jahr 1845. Es wird vermutet, dass die Rasse durch Schweizer Offiziere nach Frankreich eingeführt wurde und aus der Westschweiz stammt. In der Französischen Revolution war der Porcelaine dann fast ausgestorben und dort gab es Züchter, die sich den verbliebenen Hunden annahmen, welche an der schweizerisch-französischen Grenze überlebten. Dann wurde von schweizerischen Laufhunden das Blut eingekreuzt. Bei vielen amerikanischen Laufhunden hat die Rasse zur Zucht beigetragen.

Den Namen hat die Rasse dem Fell zu verdanken, weil dieses wie Porzellan schimmert. Als nur wenige Tiere die Revolution überlebten, haben Schweizer Züchter die Rasse fortgeführt oder sogar neu geschaffen. Die Bestände sind auch heute noch auf die Schweiz und auf Frankreich beschränkt und Bestände sind klein. Der Porcelaine ist das beste Beispiel dafür, dass eine Rasse mit der selektiven Zucht rekonstruiert werden kann.

Dieser Artikel basiert auf dem FCI Rassestandard:
Rassestandard Nr. 30 der FCI: Porcelaine