Tibet-Spaniel

Beschreibung:

Der Tibet-Spaniel gehrt zu den wenigen Hunden, die sich ber die Jahrhunderte, vielleicht Jahrtausende kaum in ihrem Aussehen verndert haben.

Er ist ein typischer Gesellschaftshund, der bis 25,4 cm gro und bis 7 kg schwer wird, alle Farben und deren Kombinationen miteinander knnen vorkommen. Das Deckhaar dieser Hunde ist seidig, von mittlerer Lnge, die Unterwolle ist sehr fein. Die Ohren werden hngend getragen. Sie sind von mittlerer Gre und liegen nicht am Kopf an.

Verwendung:

Der Tibet-Spaniel ist und war nicht nur Luxushund, sondern erfllte auch die Aufgaben, Haus und Hof frei von Ratten und Musen zu halten. Darber hinaus war er auch dazu gedacht Fremde zu melden. sein Einsatzgebiet war auch in Hochlagen um die 4000 m im Himalaya Gebierge.

Dadurch, dass immer wieder Hunde von dort nach Europa eingefhrt wurden, haben sich diese Eigenschaften erhalten.

Wesen:

Er ist ein robuster, zher, herkunftstypisch absolut wetterfester Hund mit sehr scharfen Sinnen.

Herkunft und Geschichtliches:

Der Tibet-Spaniel scheint auf Hunde zurckzugehen, die schon um 1000 v. Chr. im zentralasiatischen Gebiet gelebt haben. Die ersten Erwhnungen datieren aus der Zeit der Chin- Dynastie 225 bis 206 v. Chr. Aus Tibet liegen die ersten Aufzeichnungen erst seit der Entwicklung der tibetischen Schrift um 630 n. Chr. vor. Bronzen und Keramiken von 1100 bis 1644 zeigen diesen Hundetyp, der auch hnlichkeit mit den heutigen Pekinesen hat, allerdings mit deutlich lngerer Schnauze und lngerem Rcken.

Es scheint, dass ab dem spteren 17. Jahrhundert damit begonnen wurde, einen flachnasigen Hund zu zchten, den wir heute als Pekinesen bezeichnen. Es ist nicht auszuschlieen, dass der Hundetyp Tibet-Spaniel schon sehr frh ber die Seidenstrae nach Europa kam und vielleicht einer der Urahnen von europischen Klein- und Zwerghunden wie Kontinentaler Zwergspaniel, Papillon usw. wurde. Der erste in Europa erwhnte Wurf von Tibet-Spanieln datiert auf das Jahr 1895 in England.

Die Rasse hatte aber in Zchterkreisen so gut wie keine Bedeutung. 1934 wird der erste Rassestandard verffentlicht, ab da nahmen sich einige Zchter der Rasse an. Der Zweite Weltkrieg machte alle Bemhungen zunichte, es gab danach so gut wie keine Bestnde mehr. In Folge wurden neue Hunde aus Tibet importiert und praktisch wieder von vorne begonnen. 1959 wurde der Standard erneuert, 1961 erfolgte die Anerkennung durch die FCI.

 

 

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