Tosa

Beschreibung:

Der Tosa-Rde ist ein groer und sehr krftiger Hund. Rden sollen gem Rassestandard mindestens 60 cm gro sein, Hndinnen mindestens 55 cm bei einem passendem Gewicht. Seine Erscheinung sollte Wrde und Eleganz ausstrahlen.

Er hat relativ kleine, dunkelbraune Augen, die eine wrdevollen Ausdruck haben sollen. Seine Ohren sind ebenfalls relativ klein fr einen Hund seiner Gre. Sie werden hngend getragen. Sein Gang wird als energisch und kraftvoll im Rassestandard beschrieben.

Sein Fell ist kurz, hart und dicht. Es kommt in den Farben rot, schwarz, falb, apricot oder gestromt vor. Alle Farben sind mit diskreten weien Abzeichen an Brust und Pfoten mglich, bevorzugt wird jedoch ein warmer, krftiger Rotton mit oder ohne weie Abzeichen.

Insgesamt tritt der Tosa sehr imposant in Erscheinung.

Rechtliches:

Der Tosa ist in manchen Bundeslndern Deutschlands und sterreichs, in einigen Schweizer Kantonen und in Liechtenstein als gefhrlich eingestuft. Im Kanton Wallis sind Zucht, Einfuhr und Haltung verboten.

Verwendung:

Der Tosa wurde ursprnglich zur Verwendung in Hundekmpfen gezchtet und wird heute oft als Wachhund verwendet.

Wesen:

Der Tosa ist mutig und zeigt sich niemals unterwrfig. Im Idealfall soll sich der Tosa durch Geduld, Gelassenheit, Unerschrockenheit und Mut auszeichnen. Er ist sehr selbstbewusst und sollte durch einen sehr erfahrenen Halter erzogen werden. Diese Hunderasse ist fr unerfahrene Halter nicht zu empfehlen.

Herkunft und Geschichtliches:

Die Rasseentstehung lsst sich auf die Mitte des 19. Jahrhunderts im Lehen Tosa-han des damaligen Japan zurckfhren.

Nach Angaben des Rassestandards entstand der Tosa durch Kreuzung des Shikoku-Ken mit westlichen Rassen wie Bulldog, Mastiff, deutschen Vorstehhunden und Deutsche Dogge. Mglicherweise waren auch Bernhardiner und Bullterrier an der Entstehung der Rasse beteiligt.

 

 

Dieser Artikel basiert auf dem FCI Rassestandard:
Rassestandard Nr. 260 der FCI: Tosa
und auf dem Artikel  Tosa_(Hund) aus der freien Enzyklopdie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz fr freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfgbar.