Jämthund

Beschreibung:

Der Jämthund, auch unter dem Namen schwedischer Elchhund bekannt, ist ein kräftiger, großer und rechteckig gebauter Spitz. Rüden erreichen eine Widerristhöhe die in etwa zwischen 57 cm und 65 cm liegt. Die ideale Größe für einen Rüden beträgt 61 cm. Hündinnen werden kleiner und erreichen eine Größe die bei 52 cm bis 60 cm liegt, wobei sie im Idealfall auf eine Widerristhöhe von 56 cm kommen. Ein schwedischer Elchhund sollte nicht zu schwer ausfallen. Ein Gewicht wird allerdings nicht festgelegt. Er wird in etwa 30.0 kg schwer.

Der Jämthund hat einen verhältnismäßig breiten aber auch länglich geformten Kopf. Der Fang des schwedischen Elchhundes verjüngt sich zum Ende hin, sollte allerdings nicht spitz sondern stumpf sein. Er ist im Besitz von leicht ovalen und braunen Augen. Sie geben dem schwedischen Elchhund einen aufgeweckten, aber dennoch ruhigen Ausdruck. Die Ohren dieses Hundes sind spitz geformt und von mittlerer Größe. Sie werden aufrecht getragen. Er hat eine tiefe Brust und eine hoch angesetzte Rute. Die Rute wird eingerollt getragen und ist mittel lang. Sein Gang wird im Rassestandard als frei, raumgreifend und kraftvoll beschrieben.

Das Haarkleid des Jämthunds ist geprägt durch ziemlich dicht anliegendes, aber nicht flaches, Deckhaar und die kurze und weiche Unterwolle, die eine helle bzw. cremefarbende Farbe hat. Am Kopf sowie an den Vorderseiten der Läufe ist das Fell sehr kurz. Hingegen ist es an Hals, Brust und Rute etwas länger. Die Farbe des Fells ist helles oder dunkles grau, wobei es für den Jämthund charakteristisch ist, dass er ein helles oder cremefarbendes Abzeichen an der Seite des Fangs aufweist.




Verwendung:

Der Jämthund wird vorzugsweise bei der Jagd von Elchen eingesetzt. Früher wurde er allerdings auch auf Bären und Luchse angesetzt.

Wesen:

Der schwedische Elchhund wird als ein mutiger und energischer Hund beschrieben. Darüber hinaus ist er aber auch beherrscht und ruhig.




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Herkunft und Geschichte:

Der Jämthund ist eine sehr alte Hunderasse. Er wurde aber erst im Jahr 1946 als Hunderasse anerkannt. Dies liegt daran, dass die etwas kleineren norwegischen Elchhunde (grau und schwarz) und der schwedische Elchhund ursprünglich für die selbe Hunderasse gehalten wurden. Dies erwies sich im Laufe der Zeit als falsche Annahme und so wurde der Jämthund ab 1946 als eigenständige Hunderasse von der FCI geführt.

Dieser Artikel basiert auf dem FCI Rassestandard:
Rassestandard Nr. 42 der FCI: Jämthund