Canicross

Die Hundesportart Canicross gilt zu den populärsten Sportarten mit dem Vierbeiner neben Dogdance bzw. Dogdancing. Canicross, oder auch Cross Country genannt, ist ein Laufsport mit dem Vierbeiner, welcher die Voraussetzung hat, dass sowohl das Herrchen bzw. der Hundeführer wie auch der Hund selbst fit genug sind, um Seite an Seite miteinander laufen zu können. Mit einer flexiblen Leine am Oberschenkel des Menschen wird der Hund "am Herrn gehalten", sodass beide im Duett laufen können. Bereits im Jahr 2002 erlebte die Sportart ihren internationalen Durchbruch, als im italienischen Ravenna die erste Weltmeisterschaft im Canicross durchgeführt wurde.

Für diese spezielle Hundesportart benötigt man in der Regel nur einen Hüftgurt und eine flexible Leine, an welche der Hund gehängt wird und diese an den Oberschenkel des Menschen angebracht wird. Die Leine soll eine maximale Länge von 2 Meter nicht überschreiten, sollte auch nicht kürzer als einen Meter sein, da ansonsten - durch den geringen Abstand - eine Verletzungsgefahr aufrecht bestehend ist. Der Hund erhält zudem ein Körpergeschirr umgebunden, welches vergleichbar mit denen der Schlittenhund ist, um keine körperlichen Einschränkungen zu erleiden (Kreuz- wie Nackenschmerzen). Wichtig ist, dass auch ein sogenannter Panikhaken an den Gurten angebracht werden. Diese minimieren das Verletzungsrisiko, da mit diesem Panikhaken der Hund vom Menschen im Notfall sofort getrennt wird.

Vergleichbar wie bei jedem anderen Sport ist die Tatsache, dass der Hund wie der Mensch ein Team bildet, welches eine vorgegebene Strecke in einer gewissen Zeit absolvieren muss. Wichtig ist, dass sich der Hund immer vor dem Läufer befindet. Zudem ist es beim Canicross egal, welche Hunderasse verwendet wird. Der Hund muss Spaß am Laufen haben und perfekt auf den Laufstil des Herrchens abgestimmt werden. Somit kann ein Mischling genauso an einem Rennen teilnehmen wie ein Rassehund. Auch die Größe des Hundes ist nicht entscheidend.