Dogdance - Tansport mit dem Hund

Unter dem Begriff Dogdance bzw. Dogdancing versteht man eine Sportart, welche mit dem Hund ausgeführt wird. Der ursprüngliche Dogdance, welcher seine Wurzeln aus den USA hat, ist die Umsetzung von Tanzbewegungen zur Musik vom Tier ausgeführt, welches durch seinen Partner (Herrchen) geführt wird. Diese Hundesportart stellt eine besondere Gehorsamkeit zwischen der Beziehung Mensch und dem Vierbeiner dar und ist nur möglich, wenn der Hund vollkommen seinem Herrchen unterworfen ist bzw. den Anweisungen auch Folge leistet. Die Choreographie des Hundes, welche unterschiedliche Elemente aufweist, wie etwa Kunststücke (der Slalom zwischen den Beinen, das Rückwärtsgehen sowie Sprünge durch die Arme des Herrchens), wird auf Grund von kleinsten körperlichen Bewegungen durchgeführt. Somit weiß der Vierbeiner durch Körperbewegungen, welche Befehle er nun ausführen muss. In der Regel bewegt sich das Herrchen zur Musik mit "normalen Körperbewegungen".

Das Augenmerk liegt also ganz beim haarigen Partner, welcher mit diversen Kunststücken brilliert. Auch die verbale Kommunikation mit dem Tier ist möglich, wobei diese keine Befehle enthält sondern primär durch die hohe Tonlage als Motivation und Lob für den Vierbeiner gilt. In der Regel wird Dogdance nur mittels der Körperbewegung durchgeführt. Dogdance ist einer der wenigen Sportarten in Verbindung mit einem Tier, bei welchem keine Geräte, Hallen oder sonstige Hilfsmittel zur Verwendung kommen. Auch wenn es den Anschein erweckt, dass das Tier als Sportgerät für den Menschen dient, ist dies grundlegend falsch. Der Vierbeiner ist der "Tanzpartner" des Menschen. Jeder, der sich einmal mit Dogdance befasst hat, wird seinen tierischen Freund nie als sportliches Werkzeug bei der Umsetzung der gelernten Choreographie sehen.

Der Hundesport Dogdance eignet sich ideal für Menschen, welche mit ihrem Hund gerne ihre Zeit verbringen. Dogdance bzw. Dogdancing ist sehr zeitintensiv und nur möglich, wenn mit diszipliniertem und hartem Training vorgegangen wird. Es kann oft Wochen bis Monate dauern, bis der tierische Partner eine kleine Choreographie von wenigen Schritten perfekt beherrscht. Nur wenn das Tier die Körperbewegungen des Menschen als Befehle versteht kann Dogdancing durchgeführt bzw. ausgeführt werden. Wichtig ist, dass nach jeder gelernten Kombination oder nach dem Kunstgang das Tier mit Leckereien belohnt wird, damit es weiß, dass es etwas richtig gemacht hat.

Weiter ist es wichtig, dass nicht mit roher Gewalt versucht wird dem Tier etwas beizubringen. Viele Hunde benötigen länger, andere hingegen können nach wenigen Tagen beinahe alle Körperkommandos, sodass nur mehr die Choreographie zum Tanz einstudiert werden muss. Folgende Elemente werden beim Dogdancing perfektioniert:

  • Fußlauf (Slalom zwischen den Beinen)
  • Drehungen (um die eigene Achse des Hundes)
  • Beinarbeit
  • Kriechen
  • Sprünge
Tricks, welche während des Dogdance absolviert werden
  • Totstellen (der Hund wird mit Zeigen der "Fingerpistole" erschossen; er legt sich auf die Seite und bleibt ruhig liegen)
  • Männchen machen (das Tier setzt sich auf die Hinterpfoten und streckt sich mit dem Oberkörper nach oben)
  • Pfote (das Tier reicht dem Menschen die Pfote)
Folgende Hunderassen eigenen sich idealerweise für das Dogdancing: Und alle anderen Hunde, welche gerne Tricks ausführen bzw. diese auch schnell verstehen. Folgende Hunderassen eigenen sich eher nicht zum Dogdancing (oftmals liegt es auch an der Größe des Tieres):