Flyball - Spaß garantiert

Obwohl Flyball als Hundesportart schon seit den 1980er Jahren existiert, wird sie erst in der letzten Zeit auch in Deutschland populärer.

Beim Flyball handelt es sich um eine bewegungsintensive Ballsportart für den Hund. Im Gegensatz zu Agility oder ähnlichen Sportarten ist hier der Hund alleine unterwegs, was auch Hundehaltern mit Bewegungseinschränkungen zugutekommt. Flyball wird als Mannschaftssport betrieben und ähnelt im weitesten Sinne einem Staffellauf für Hunde. Ziel ist es, als erste Mannschaft alle Hunde hintereinander durch den Parcours zu bringen.

Beim Flyball treten zwei Teams mit jeweils 4 Hunden gegeneinander an. Es gibt zwei parallele Parcours, auf denen die Mannschaften laufen. Ein Parcours besteht aus der Start-/Ziellinie, vier zu überspringenden Hindernissen und der sogenannten Flyballbox. Nach dem Startzeichen rennt der erste Hund über die 4 Hürden hinweg zur Flyballbox. Bei dieser Box handelt es sich um eine Apparatur, die bei Auslösung einen Ball schleudert. Der Mechanismus wird dabei über ein Trittbrett vom Hund selber ausgelöst. Der Hund fängt den Ball und rennt über die 4 Hindernisse zurück zum Ausgangspunkt. Sobald der Hund die Box ausgelöst hat, startet der zweite Hund aus dem Team. Die Hunde begegnen sich also unterwegs auf dem Parcours. Der Hund muss den Parcours vollständig durchlaufen und alle Hindernisse überqueren. Tut er das nicht, muss er den Lauf wiederholen. Das Team, das alle Hunde als erstes richtig durch den Parcours gebracht hat ist der Sieger.

Flyball ist für alle Hunde geeignet, die Spaß an Bewegung haben. Die Größe oder Rasse sowie das Alter sind nebensächlich. Aber gerade Hunderassen wie z. B. Bordercollies, die einen hohen Bewegungsdrang haben sind für Flyball bestens geeignet. Die Höhe der Hindernisse im Parcours richtet sich nach der Größe der Hunde. Wenn verschieden große Hunde in einem Team starten, wird die Hürdenhöhe an den kleinsten Hund im Team angepasst. Das kommt auch den größeren Hunden zugute, da diese dann nicht so hoch springen müssen. Da die Bewegung ausschließlich von Hund gefordert wird, kann praktisch jeder Hundebesitzer mit seinem Hund Flyball betreiben. Man benötigt lediglich eine Person aus dem Team, der die Bälle an der Flyballbox nachlädt und jemanden, der die Bälle aufsammelt.

Beim Flyball steht nicht nur der Wettkampf, sondern vor allem der Spaß im Vordergrund. Da es sich um einen Mannschaftssportart handelt, ist man im Training nicht auf sich alleine gestellt.