Ehrlichiose

Ehrlichiose ist eine Hundekrankheit, die durch Rickettsien hervorgerufen wird. Dabei werden die weißen Blutkörperchen von diesen Erregern befallen, welche sich bis zur Leber, zur Milz und zu den Lymphknoten weiterarbeiten. Anzutreffen sind diese Krankheitsüberträger vor allem im Mittelmeerraum. Die klassische Ehrlichiose wird durch das Bakterium Ehrlichia canis hervorgerufen und führt bei weiteren Sekundärinfektionen zu weiteren akuten Problemen.




Besonders die Braunen Hundezecken können Überbringer dieser Krankheit sein, denn sie können den Erreger bis zu fünf Monaten in sich tragen. Diese Zecke in Afrika, in Amerika und in Asien anzutreffen. Da diese Zecke (auch in Deutschland verbreitet) zusätzlicher Träger dieser Krankheit ist, kann die Canine Ehrlichiose nicht länger als „Reisekrankheit“ bezeichnet werden. In welchem Umfang die Zecke in Deutschland verbreitet ist, ist leider noch nicht bekannt. Besonders gern befällt diese Zecke Hunde und Schafe und fühlt sich bei einer Temperatur zwischen 25 und 30 Grad richtig wohl. Zudem vermehrt sie sich relativ schnell.

Übertragen wird Ehrlichiose allein durch den Biss der Braunen Zecke, die Hunde können sich also demnach nicht gegenseitig anstecken. Bei einem Biss gelangen die Bakterien über den Speichel in das Blut des Hundes.


Was sind die Symptome der caninen Ehrlichiose?

Nach ungefähr ein bis drei Wochen tritt eine akute Phase ein. Da sie leider nicht sehr offensichtlich verläuft, sieht man oft nicht, was wirklich dahinter steckt. Der Hund hat beispielsweise weniger Appetit oder leichtes Fieber. Nach dieser Phase beginnt der Tierkörper eigens gegen diese Erreger zu kämpfen. Es kann aber auch passieren, dass sich die Krankheit in eine chronische Form ändert und über Jahre hinweg andauert. Auch in diesem Fall bleibt das oft meist unentdeckt, da die chronisch infizierten Hunde sehr oft gesund wirken und keinerlei Probleme anzeigen. Wenn Sekundärinfektionen zu der Ehrlichiose hinzutreten, können folgende Anzeichen auftreten: Apathie und Hunger- und Durstgefühl treten stark zurück, was einen gewaltigen Gewichtsverlust mit sich bringt. Wie auch Anämie (Blutarmut) und Blutungen (beispielsweise aus der Nase). Wird das Tier nicht rechtzeitig behandelt, kann dies zum Tod des Tieres führen.





Behandlung der Ehrlichiose

Erst folgt eine Blutuntersuchung. Ein weiteres Verfahren ist die Serologie. Ein positives Testergebnis der Antikörpern ist erst 20 Tage nach der Infektion erkennbar. Wer also früh handelt, liegt im sicheren Bereich. Die Behandlung selbst wird durch die Einnahme von Antibiotika (Oxtytrazyklin und Doxyzyklin) erfolgen. Das ganze zwei bis drei Wochen lang. Bei einer chronischen Erkrankung der Ehrlichiose muss das Tier zur regelmäßigen Untersuchungen zum Tierarzt zurückkehren.


Prophylaxe

Schutzmaßnahmen dienen zur Vorbeugung dieser Krankheit und können ein Infizieren der Ehrlichiose vermeiden. Hier sind einige Präparate vorzufinden, die genauen in der Apotheke oder beim Tierarzt selber empfohlen werden. Beispielsweise ein Halsband gegen Zecken oder Präparate die auf die Haut des Tieres aufgetragen werden (gegen Zecken und Flöhe).
Bei näheren Informationen zur Ehrlichiose sollte der Tierarzt kontaktiert werden.



hundewutz.de übernimmt keine Gewährleistung bezüglich der Richtigkeit dieses Textes. Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und darf den Besuch beim Tierarzt nicht ersetzen, falls ihr Hund gesundheitliche Probleme haben sollte.