Was ist giftig für den Hund?

Giftige Nahrungsmittel für Hunde im Überblick

Es ist natürlich nicht einfach, sich alle Giftstoffe und Auswirkungen zu merken. Wichtig ist, dass sich der Besitzer auf jeden Fall mit den Nahrungsmitteln vertraut macht, die öfter aufgetischt werden. Diese Informationen sollten auch an die restlichen Familienmitglieder weitergegeben werden. Vor allem Kinder sollten darüber aufgeklärt werden. Je jünger die Kinder, desto mehr verfüttern diese Futter an die Tiere.

Alfalfa beispielsweise sind Sprossen die Phytoöstrogene enthalten. Dieses Gift ist zwar nicht tödlich für einen Vierbeiner, jedoch können die Sprossen Fruchtbarkeitsstörungen auslösen. Züchter sollten sich von diesem Nahrungsmittel fernhalten.





Alkohol ist für Hunde reines Gift. Jedoch ist Alkohol auch in einigen Medikamenten enthalten. Solche sollten immer nur mit Wasser an gemischt dem Hund überreicht werden. Im besten Falle sollte der Besitzer den Tierarzt noch einmal wegen der Verabreichung nachfragen.

Knoblauch und Bärlauch, beides oft in Menschenspeisen vorhanden, verursachen bei Hunden hämolytischer Anämie. Zwiebel ist besonders gefährlich bei Tieren. Da sich in Zwiebeln Schwefelverbindungen befinden, werden dadurch rote Blutkörperchen zerstört.

Eine große Zwiebel ist für fünf-Kilo-Hunde reinstes Gift und endet meist tödlich. Besonders gefährlich sind Kakao und Schokolade. Diese Nahrungsmittel werden oft von Kindern an Hunde nichtsahnend überreicht. Deswegen sollte hier unbedingt eine Aufklärung stattfinden. In Schokolade befindet sich der Stoff Theobromin. 100 Milligramm reinstes Theobromin sind für Hunde tödlich. Eine einzige Tafel Milchschokolade beinhaltet um die 155 bis 232 mg Theobromin. Würde ein kleiner Hund, nur zwei Stückchen davon fressen, wird dies seine letzte Mahlzeit sein. Große Hunde sterben bei dieser Menge nicht sofort, bekommen aber nach zirka 12 Stunden starken Durchfall und Magenschmerzen.

Konservierungsstoffe sind auch so eine Sache. In vielen Nahrungsmitteln sind sie enthalten, nur wenige Menschen wissen, mit welchen Stoffen sie wirklich zu tun haben. Hundebesitzer sollten auf jeden Fall folgende Konservierungsstoffe meiden: E 212, E 211, E 212, E 213, E 210, E 311, E 212 und E 213. Diese Stoffe sind in Hunde- und Katzenfutter vom Gesetz her nicht erlaubt. Katzen vergiften sich öfter an solchen Konservierungsstoffen, weil diese vor allem in Fischsalat, Lachs und anderen Fisch vorhanden sind. Viele Besitzer achten nicht darauf und verfüttern es an ihre Haustiere. Thunfisch ist bei Hunden unbedenklich, jedoch sind große Mengen, Methylquecksilber belastet.

Oft wird es verfüttern, selten wird darüber nachgedacht. Die Rede ist vom rohen Schweinefleisch. Verspeisen Menschen dieses Fleisch, fangen sich diese im schlimmsten Falle einen Herpesvirus ein, für Tiere ist das Aujetzki Virus, Hundegift. Eine kleine Menge davon kann bereits tödlich sein.

Nicht nur Nahrungsmittel sind für Vierbeiner bedenklich, auch andere Gifte sorgen für eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Gefährlich ist unter anderen die Tabakpflanze. 5 g Tabakblätter sind Hundegift deluxe. Wer Kautabak im Haus hat, sollte diesen auf keinen Fall am Tisch liegen lassen. Welpen kauen Besonderes gerne an Dingen rum, die nicht bei drei auf dem Baum flüchten. Auch harmlose Straßenpfützen können tödlich für das Tier sein. Zigarettenkippen auf der Straße sorgen ferner für eine Vergiftung.




Giftige Pflanzen die Hundebesitzer unbedingt kennen sollten

In den eigenen vier Wänden haben Haustierbesitzer in der Regel das Sagen. In freier Wildbahn schaut die Sache wieder anders aus. Hundebesitzer haben es in diesem Fall noch leichter als Katzenbesitzer. Denn Katzen können nicht die ganze Zeit dabei beobachtet werden, was diese auf ihren nächtlichen Streifzügen zu sich nehmen. Beim Gassi gehen wollen manche Tiere an Pflanzen knappern. Bei einigen Pflanzen ist dies unbedenklich, bei anderen kann die Knabberei auch tödlich enden. Deswegen sollte jeder Hundebesitzer über einige Pflanzen Bescheid wissen. Wenn es passiert ist, kann der Besitzer im Fall der Fälle Medikamente verabreichen oder besser mit dem Tierarzt kommunizieren. Alles lässt sich nicht vermeiden in einem Hundeleben, jedoch ist „Wissen“ niemals verkehrt.

Buchsbaum löst bei Hunden Durchfall, Erbrechen, Lähmungen und Krämpfe aus. Zu Durchfall, Krämpfen, Atemlähmung und Magenreizungen kommt es ebenso bei Christrose und der Eibe. Ähnliche Symptome und auch Herzrhythmusstörungen löst der Eisenhut aus. Diese gilt zudem als giftigste Pflanze Europas. Ferner kann sich die Engelstrompete dazu zählen. Diese giftige Pflanze löst Herzrhythmusstörungen, Erbrechen und Durchfall aus. Sehr gefährlich ist die Pflanze Goldregen. Nach etwa einer Stunde stirbt das Tier an dem Gift. Viele erbrechen es direkt nach dem Fressen und retten sich selber damit. Zu den giftigsten Pflanzen zählt auch der Stechapfel. Diese löst Krämpfe, Unruhe, Benommenheit und Sehstörungen aus. Die roten Beeren der Stechpalme wiederum können für Hunde tödlich sein. Bei wenigen Beeren kommt es zu Durchfall und Erbrechen. Frisst der Hund mehr als 20 Stück, stirbt er meistens daran. Egal ob bei Beeren, Blättern oder andere Pflanzenteile. Der Gang zum Tierarzt ist im Notfall niemals verkehrt. Besser einmal zu oft als zu wenig. Denn ein Tierarzt kann ein Hundeleben mit den passenden Medikamenten retten. Manchmal wird der Magen ausgepumpt oder das Blut gereinigt. So bekommen Hunde im Notfall eine zweite Chance.




Wie kann eine Vergiftung verhindert und behandelt werden?

Hunde sind keine Pflanzenfressen, welche den ganzen Tag an Blättern rum kauen. Aufpassen sollten Besitzer jedoch bei Welpen. Diese erkunden den Garten nicht nur mit den Augen, sondern auch mit dem Mund. Das gilt wie gesagt auch bei Zigaretten und Zimmerpflanzen. Deswegen sollten Besitzer ihre Welpen nicht aus dem Auge lassen. Sie agieren wie Kleinkinder, die gerade dabei sind, die Welt zu entdecken. Wie Kinder können Welpen auch erzogen werden. Gewisse Dinge müssen einfach erlernt werden. Je früher, desto besser. Lernt der Welpe in seinen jungen Jahren, das Pflanzen nichts für ihn sind, wird er auch später nicht an fremden Gebilden rumknabbern. Geschehen kann immer wieder etwas. Deswegen sollten Besitzer im Fall der Fälle unbedingt einen Tierarzt kontaktieren. Vor allem dann, wenn es sich um eine stark giftige Pflanze handelt. Knabbert das Tier an der Pflanze Goldregen rum, sollte der Gang zum Tierarzt unbedingt erfolgen. Auch, wenn das Tier bereits erbrochen hat, ist ein Check niemals verkehrt. Restliche Giftstoffe können sich immer im Körper befinden. Beim Goldregen handelt es sich um eine Pflanze mit gelben Blüten. Falls jemand bei solch einer Pflanze vorbeikommt, besser mit dem Hund kehrt machen, um Schlimmstes zu verhindern. Aber wie gesagt, nicht jedes Tier ist den ganzen Tag damit beschäftigt, an Pflanzen herum zu kauen. Es macht auf jeden Fall Sinn, den Hund optimal zu erziehen und starke Hundegift Pflanzen aus dem Garten bzw. Wohnzimmer zu verbannen.

Hat der Besitzer dies einmal erledigt, sollte es keine Probleme mehr geben. Das gleiche gilt im Übrigen auch bei den Nahrungsmitteln. Immer darauf achten, welche Inhaltsstoffe sich in dem jeweiligen Lebensmittel befinden. Optimal wäre es, alle Familienmitglieder, Freunde und Kollegen darüber auf zu klären. Fundiertes Wissen ist auch für Nicht-Hundebesitzer wichtig. Denn immer wieder kommt es vor, dass aus gut gemeinten Fütterungsaktionen eine Hundegift Katastrophe wird. Am besten fährt jemand, wenn dieser, nur Hundefutter kauft und dieses an sein Tier verfüttert. Selbst kochen ist natürlich günstiger, aber in manchen Fällen komplizierter. Wer dennoch auf Hausmannskost steht, sollte Speisen wählen, die wirklich unbedenklich für Tiere sind. Fleisch ist im gekochten Zustand zum Beispiel kein Problem. Zu Hundegift wird es nur, wenn Fleisch roh verfüttert wird. Zwar nicht giftig, aber auch gefährlich können kleine Knochen sein. Hunde lieben Knochen, können daran ferner ersticken. Deswegen nur große Stücke verfüttern, die wirklich ungefährlich für den Vierbeiner sind. Hält sich jeder an diese paar Dinge, hat der Hund sicher ein glückliches gesundes Leben.







hundewutz.de übernimmt keine Gewährleistung bezüglich der Richtigkeit dieses Textes. Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und darf den Besuch beim Tierarzt nicht ersetzen, falls ihr Hund gesundheitliche Probleme haben sollte.