Bindehautentzündung

Die Bindehautentzündung ist eine häufige Erkrankung bei Hunden. Sie kann die unterschiedlichsten Ursachen haben, daher sind auch verschiedene Behandlungsansätze nötig. Die Symptome einer Bindehautentzündung sind stark gerötete und eventuell geschwollene Bindehäute, vermehrter Augenausfluss, eine verengte Lidspalte und das Zusammenkneifen der Lider. Eine Bindehautentzündung ist sehr unangenehm und kann stark schmerzen. Manche Hunde reiben dann ihren Kopf mit den Pfoten oder an Gegenständen. Das muss unterbunden werden, denn so wird das Auge noch mehr gereizt und es besteht die Gefahr einer Hornhautverletzung.

Achtung!
Reinigen Sie die Augen ihres Hundes nie mit Kamillentee. Der Tee enthält Schwebeteilchen, die das Problem verschlimmern können. Verwenden sie besser lauwarmes, abgekochtes Wasser.




Die wichtigsten Arten der Bindehautentzündung

Die einfache akute Bindehautentzündung wird durch mechanische Reizungen ausgelöst. Staub, Luftzug oder Rauch sind typische Auslöser. Sie heilt allein schnell aus, wenn der Reiz vermieden wird, in Zweifelsfällen suchen Sie den Tierarzt auf. Allerdings haben manche Hunde genetisch bedingt hängende Augenlider (Ektropium) oder eingerollte Lider (Entropium). Dadurch wird das Auge dauerhaft gereizt. Hier muss der Tierarzt behandeln und eventuell operieren.

Die bakterielle Bindehautentzündung gehört in die Behandlung eines Tierarztes. Hier werden oft antibiotische Salben oder Tropfen zur Behandlung benötigt.

Die juvenile Bindehautentzündung betrifft junge Hunde. Hier ist das unausgereifte Immunsystem der Auslöser. Mit Geduld und regelmäßigen Kontrollen durch den Tierarzt verwächst sich das Problem meist.


hundewutz.de übernimmt keine Gewährleistung bezüglich der Richtigkeit dieses Textes. Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und darf den Besuch beim Tierarzt nicht ersetzen, falls ihr Hund gesundheitliche Probleme haben sollte.