Gute Erfolgsaussichten gegen den grauen Star beim Hund

Ein grauer Star führt bei einem Hund im schlimmsten Fall zum völligen Sehverlust. Wird ein grauer Star diagnostiziert, so können medizinische Maßnahmen helfen, das Sehvermögen des Vierbeiners zu erhalten oder wieder herzustellen. Ein grauer Star, auch als "Katarakt" bezeichnet, führt dazu, dass das Sehvermögen stark eingeschränkt ist oder völlig verloren geht. Die Augenlinse ist eingetrübt, was dazu führt, dass das Licht nicht auf die hinter der Linse liegende Netzhaut und die Fotorezeptoren treffen kann. Ein grauer Star ist also eine Linseneintrübung. Oft werden die Symptome erst deutlich, wenn der Hund verstört wirkt und Hindernisse nicht mehr umgeht.





Im Verlauf des Kataraktes verfärbt sich zunächst die Linse bläulich-weiß. Im Endstadium ist die Augenlinse dann völlig weiß verfärbt. Begleiterscheinungen der Augenkrankheit sind oft weitere Augenentzündungen. Wird ein grauer Star jedoch frühzeitig erkannt und diagnostiziert, dann bestehen gute Heilungschancen.

So muss ein grauer Star den Hund nicht beeinträchtigen. Heute gibt es zahlreiche Methoden, die die Symptome frühzeitig erkennen und zur Vorsorge zählen. Zur exakten Diagnose wird die Pupille des Hundes in Weitstellung gebracht. Das geschieht mit speziellen Tropfen. Mit einer Spaltlampe werden dann alle Ebenen und Linsenbereiche untersucht und die genaue Lokalisierung der Linsentrübung festgestellt. Weiter erfolgt eine Messung des Augeninnendrucks. Ist der grauer Star diagnostiziert, dann hilft die systematische Verabreichung von Medikamenten, die in Tabletten,- und Injektionsform erfolgt. Als operative Maßnahme bleibt die Entfernung der Linse. Leider gibt es keine umfangreichen prophylaktischen Maßnahmen. Aber eine regelmäßige Untersuchung des Augen und des Augeninnendrucks sowie die Beobachtung des Hundes führt dazu, dass grauer Star frühzeitiger entdeckt wird und eine Operation nicht nötig sein muss.


hundewutz.de übernimmt keine Gewährleistung bezüglich der Richtigkeit dieses Textes. Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und darf den Besuch beim Tierarzt nicht ersetzen, falls ihr Hund gesundheitliche Probleme haben sollte.