Bandwurmerkrankung des Hundes

Mit Würmern haben fast alle Hunde irgendwann zu tun. Der häufigste Bandwurm bei Hunden und auch bei Katzen ist der Dipylidiasis, ein Gurkenkernbankwurm. Er trägt diesen Namen, weil seine Geschlechtsteile die Form von Gurkenkernen haben.




Welche Symptome ruft der Dipylidiasis hervor?

Zu den deutlichsten Zeichen gehören abnehmender Appetit, Schlappheit und Bauchschmerzen. Auch ein ständig juckender After kann ein Symptom sein, da die Eier des Wurms hier ausgeschieden werden.

Vollständige Gewissheit gibt eine Kotuntersuchung, die schnell gemacht ist. Der Wurm ist für den Hund nicht gefährlich, setzt dem Tier aber erheblich zu.


Wie wird Dipylidiasis bekämpft?

Die Behandlung ist ebenso einfach wie die Diagnose und erfolgt mit dem Mittel Praziquantel, welches auch bei Katzen zum Einsatz kommt. Eine einzige Behandlung genügt in der Regel schon, um den Wurm, der sich am Darmeingang festgesaugt hat, zu töten. Trotzdem wird die Medikamentierung nach ca. 3 Wochen wiederholt um sicher zu gehen, dass keine Neuinfektion aufgetreten ist.

Besondere Maßnahmen sind nicht erforderlich. Es ist jedoch ratsam, den Kot den der Hund in der Zeit nach der Behandlung ausscheidet, schnell zu entsorgen und auch sonst auf Hygiene zu achten.


Kann Dipylidiasis vorgebeugt werden?

Der Wurm wird als Ei durch Flohbisse übertragen. Eine regelmäßige Flohbehandlung ist also ein grundlegender Schutz. Auch die Entwurmung genügt meist, um die Tiere zu schützen. Trotzdem sollten Tierbesitzer nicht unvorsichtig werden, denn der Wurm braucht 2-3 Wochen um voll auszuwachsen. Vor dem Erwachsenenstadium kann er sich leicht im Körper des Tieres verstecken.


Ist Dipylidiasis auch für Menschen gefährlich?

In seltenen Fallen kann der Wurm auch auf Menschen überspringen. Gefährdet sind vor allem Kinder unter 8 Jahren. Der Befall bleibt jedoch fast immer ohne Folgen und kann mit einem einfachen Bandwurmmittel behandelt werden.


hundewutz.de übernimmt keine Gewährleistung bezüglich der Richtigkeit dieses Textes. Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und darf den Besuch beim Tierarzt nicht ersetzen, falls ihr Hund gesundheitliche Probleme haben sollte.